Saison 1936/37
Übersicht

Allgemein

 
Vereinsspiele national
 
 
 

Österreichischer Cup 1936/37

 
 
  10. Okoberpokal Kärnten 1936
  Frühjahrscup Kärnten 1937
 
 
 
  Cup Oberösterreich 1937
 
 

Cup Salzburg 1937

  Halleiner Pokal 1936
  Wintercup Salzburg 1936
 
 
 
 
  Cup Vorarlberg 1936/37
  Meisterschaft Wien (II. Liga) 1936/37
  Amateurstaatsmeisterschaft 1936
Auswahlspiele
 
 
 
Vereinsspiele international

Mitropacup 1936

Gesamtübersicht

Turniere

Gesamtübersicht

 

Übersicht

 

Allgemein:

 

2 herausragende Ergeignisse brachte das Fußballjahr 1936/37:

Den 2. Mitropacupsieg der Wr. Austria in ihrer Vereinsgeschichte (den 4. Siege einer österreichichen Mannschaft insgesamt), sowie den 2. Platz der Österreichischen Amateurnationalmannschaft (die sich vorwiegend aus Spielern von Bundesländerteams und Vereinen der Wiener II. Liga zusammensetzte) bei den Olympische Spielen in Berlin 1936.

 

Verband

Der lange Weg von der Wiener Liga zur Österreichischen Meisterschaft (Nationalliga) - Fortsetzung

Am 9.7.1936 präsentierte das im Frühjahr 1936 eingesetzte Komitte seine Vorschläge zu einer Österreichischen Nationalliga 1937/38:

Diese Nationalliga soll aus 10 Vereinen bestehen (was bedeutet, dass 3 Vereine am Saisonende 1936/37 absteigen müssen), der 10, Verein wird aus einem Qualifikationsturnier der Meister Wien II. Liga Süd und Wien II. Liga Nord sowie dem steirischen Meister ermittelt, die Meister Niederösterreichs und Oberösterreichs werden nicht berücksichtigt.

Die neue Wiener Liga 1937/38 soll aus 16 Vereinen bestehen:

3 Absteiger aus der I. Liga 1936/37 sowie 13 Vereine aus den Wiener II. Ligen Süd und Nord.

Die komplizierten Auf- und Abstiegsregeln für 1938/39 traten durch den Eintritt Österreichs ins Deutsche Reich im Frühjahr 1938 nicht mehr in Kraft.

Dieser Reformplan (in Kraft gesetzt ab Juli 1937) wurde vor allem in den Bundesländern kritisiert, besonders die Steirer reklamierten einen Fixplatz ohne Qualifikation für ihren Meister - der aber erst für 1938/39 zuerkannt wurde.

 

Niederösterreich/Burgenland

Eine Abmachung, die niederöstererichischen Vereine Berg, Hainburg und Bruck Neudorf aus geografischen Gründen im Burgenland mitspielen zu lassen, wurde seitens der Burgenländer nicht eingehalten, Berg nahm an der tschechoslowakischen, Hainburg an der niederösterreichischen und Bruck Neudarf an keiner Meisterschaft teil, da der Verein gesperrt war.

Berg wurde für 1937/38 allerdings eine weitere Teilnahme an der tschechoslowakischen Meisterschaft verwehrt.

Im burgenländischen Verband herrschte offenbar weiterhin das Chaos, wie einigen Anmerkungen in den Zeitungen zu entnehmen war.

Eine Meldung über die Neugründung eines Niederösterreichsichen Fußballverbandes im Frühjahr 1937 erwiesen sich als verfrüht, die Niederösterreicher blieben weiter beim Wiener Verband.

 

Finanzen

Dass viele Vereine über ihre finanziellen Verhältnisse lebten, war allgemein bekannt, erstmalig wurden im November 1936 seitens des Verbandes Spar- und Kontrollmassnahmen angeordnet (Reduktion der Höchstgagen - was zu einer Abwanderungswelle vieler Spieler ins Ausland führte -, Kürzung der Reisediäten, und einiges anderes mehr).

Ein Überwachungskommitte sollte die Einhaltung der Verordnungen kontrollieren.

 

Bestechung

Im Zuge des Bestechungsskandal des Vorjahs wurde Wackertormann Ploc im September 1936 aus dem Verband ausgeschlossen.

Auch 1936/37 wurden gegen Meisterschaftsende wieder einige Bestechungsvesuche publik, diesmal ausschliesslich in der zweiten Wiener Liga, die wieder nur Geldstrafen und Spielersperren, aber keine Strafverifizierungen nach sich zogen.

 

Beziehungen zu Deutschland

Das seit August 1935 bestehende Spielverbot mit Deutschland wurde anlässlich der Olympischen Spiele in Berlin gelockert und im Herbst 1936 überhaupt aufgehoben. Seitens Deutschland wurde aber im Frühjahr 1937 ein neues Spielverbot mit österreichischen Vereinen erlassen, welche als 'vaterländisch eingestellt' galten (Austria Lustenau, Altstadt Salzburg, Austria Salzburg u.a.)

 

Diverses

Hugo Meisl

Der langjährige österreichische Verbandskapitän Hugo Meisl (der auch in zahlreichen internationalen Gremien tätig war) starb überraschend am 17.2.1937, die Schockstarre war so groß, dass es mehrere Monate dauerte, bis mit Heinrich Retschury ein neuer Verbandskapitän bestimmt wurde.

 

Sportplätze

Mödling verlor seinen Sportplatz und trug seine Heimspiele ab Dezember 1936 in Brunn aus, fast gleichzeitig wurde der Verlust des Cricketplatzes im Prater und die Gefährdung des Bewegung XX-Platzes angekündigt (Räumungsklage der Gemeinde Wien), im Sommer 1937 stand aus dem gleichen Grund der Elektraplatz vor seiner Eliminierung.

Der Sportclub-Platz (15000 Plätze) wurde renoviert und war im September 1936 wieder bespielbar.

 

Mitropacup

Im Juli 1935 wurde die Schweiz neu aufgenommen, damit nahmen im Sommer 1936 je 4 österreichische, tschechoslowakische, ungarische, schweizer ind italienische Teams am Bewerb teil.

Im April 1937 wurde auch Jugoslawien und Rumänien die Teilnahme gestattet - der neue Aufteilungsschlüssel für die 16 Teilnehmer lautete: Österreich, Tschechoslowakei, Ungarn, Italien je 3, Schweiz 2, Jugoslawien und Rumänien je 1 Teilnehmer.

Für Österreich waren der Meister, der Tabellenzweite und der Cupsieger (oder falls dieser ident mit dem Meister oder Vizemeister war, der 3. der Meisterschaft) teilnahmeberechtigt.

 

Trikotnummern

Im Jänner 1937 verwendeten die Mannschaften beim Jugendländerspiel England - Deutschland (1:0) nummerierte Trikots, im Mai 1937 tat dies die englsiche Nationalmannschaft anlässlich eines Länderspiels ebenfalls erstmalig.

Ein diesbezüglicher Versuch ! beim heimischen Cupfinale zwischen Vienna und dem Wr. Sportclub wurde aber abgesagt und auf ein noch zu bestimmendes internationales Freundschaftsspiel verschoben.

 

Dies und Das

 

Fall Bican / Legionäre

Josef Bican, dessen Wechsel von Rapid zu Admira im Winter 1934/35 schon Irritationen und eine längere 'Stehzeit' des Stürmers hervorgerufen hatte, wollte im Herbst 1936 zur Slavia nach Prag wechseln, erhielt aber keine Verbandsfreigabe, da er Nationalspieler war. Sein Fall wurde als Präzedenzfall für den Wechsel von Teamspielern ins Ausland angesehen und dementsprechend mit aller Härte durchexekutiert. Nachdem Bican im Februar 1937 mehrmals nicht zum Admiratraining erschienen war, zeigte Admira seinen Stürmer und die Prager Slavia wegen Kaperei beim Verband an, worauf Bican für 4 Jahre (später reduziert auf 2 Jahre) gesperrt wurde.

 

Die Abwanderung österreichischer Spieler ins Ausland war bereits ein großes Problem, im Oktober 1936 waren folgende 44 österreichische Spieler allein in Frankreich tätig:

Rudolf Hiden, August Jordan (Racing Paris) erhielten im Sommer 1937 sogar die französische Staatsbürgerschaft

Karl Durspekt, Leopold Eckenhofer, Anton Artes, Ludwig Stroh (FC Rouen)

Hans Hoffmann, Johann Wana, Anton Cay, Karl Humenberger (RC Strasbourg)

Franz Siedler, Josef Mayböck, Georg Braun, Franz Pleyer (Stade Rennes)

Karl Gall, Franz Weselik, Engelbert Boesch (FC Mühlhausen)

Mathias Kaburek, Johann Blaschik, Franz Cisar (FC Metz)

Eduard Schubert, Franz Chloupek, Ferdinand Samek (SM Caen)

Gottlieb Havlicek, Josef Lehner, Otto Kouba (US Pontoise)

Hosef Hanke, Heinz Hiltl (Excelsior Rubaix)

Jean Babinek, Franz Kekeis (AS Cannes)

Viktor Spechtl, Anton Marek (RC Lens)

Erich Bieber, Karl Myrka (FCO Charleville)

Franz Kobanitsch, Leopold Frühbauer (US Tourcoing)

Franz Cernicky (SC Fives), Willi Schaden (FC Sochaux), Walter Presch (FC Sete), Ludwig Kumhofer (Olympique Ales)

Eduard Havlicek (USB Longvy), Adolf Pohan (RC Espernay), Anton Windner (OSC Lille), Rudolf Hudecek (FC Antibes)

 

Im November folgten Pavlicek (Admira) und Hanreiter (Wacker) nach Rouen und Josef Jellinek (Libertas) nach Genf....

Vereine:

 

Wiener AC Schwarz-Rot

Mit dem Abstieg des Wiener AC aus der obersten Spielklasse Ende 1936/37 löste sich die Fussballsektion des Vereins auf, warauf postwendend Anhänger des Tradittionsclubs einen neuen Verein namens 'Schwarz-Rot' gründeten, dem die Nachfolge zum WAC zugestanden wurde (Teilnahme an der Wiener II. Liga 1937/38) und der von Anfang an Wiener AC Schwarz-Rot genannt wurde.

Red Star

Die im Winter 1936/37 geschlossene Spielgeimeinschaft Red Star/Neubau dürfte im Sommer 1936 aufgelöst worden sein, denn der

Verein trat ab Herbst 1936 immer unter dem Namen'Red Star' an.

Favoritner SC/Wiedner Sportfreunde

Der im Winter 1935/36 von der Verbandsliste gestrichene ehemalige Erstligaverein Favoritner SC trat geschlossen den Wiedner Sportfreunden bei.

Vienna Cricket&FC

Im Oktober 1936 konnten die Cricketer wegen fehlender Spieler keine Meisterschaftsspiele mehr austragen, im November 1936 schien eine Fusion mit dem FC Saurer Werke und die Zustimmung zu einem vom Verband ausgearbeiteten Sanierungsplan der letzte Ausweg.

Standard/HAC Nordstern

Die erst im Winter 1935/36 entstandene Fusion zwischen HAC Nordstern und dem SC Standard Schuhfabrik (mit dem Namen Standard) wurde im Jänner 1937 wieder aufgelöst, nachdem der Firmeninhaber Standards das Interesse am Fußball verloren hatte (was die allgemeine Frage über dem sportlichen Wert von Firmenmannschaften neu entfachte).

Nachdem zahlreiche Spieler den Verein verlasssen hatten, nahm der Verein (wieder) seinen Namen HAC Nordstern an und spielte in der Wiener II. Liga weiter.

VfB Union Mödling

Ein Antrag auf Vereinsauflösung wurde in einer Generalversammlung im Jänner 1937 zurückgezogen.

Wr. SV Straßenbahn/Wr. Sportvereinigung/Red Star

Im Oktober 1936 fusionierte der Wr. SV Straßenbahn unter Beibehaltung seines Namens mit dem SK Hauptwerkstätte. Die erst im Jänner 1936 entstandene Fusion des SV Straßenbahn mit der Wr. Sportvereinigung (Wr. SV Straßenbahn) wurde im Jänner 1937 wieder aufgelöst, die Wr. Sportvereinigung schloß sich daraufhin Red Star an, der Stammverein nannte sich wieder SV Straßenbahn.

SV Donau

Im April 1937 löste sich die Fussballsektion des SV Donau auf, die Spieler wechselten zum neu geründeten SC Großmarkthalle.

SC Pinkafeld

Hutter&Schrantz Pinkafeld löste im Frühlahr 1937 seine Verbindung zur Firma Hutter&Schrantz und spielte als SC Pinkafeld weiter.

ESV Ostbahn XI

Im Juni 1937 wurde der ESV Ostbahn XI in 'Bedienstete der ÖBB Ostbahn XI' umbenannt, eine Namensänderung, die sich in der Öffentlichkeit nie durchsetze.

Bruck an der Leitha

Neben dem SC Bruck an der Leitha war ein zweiter Verein entstanden, der SC Zuckerfabrik Bruck.

Leopoldauer FC/Blau-Weiss

Der Leopoldauer FC wurde im November 1936 in Blau-Weiss umbenannt.

SC Lerchenfeld/Ottakringer SC

Der SC Lerchenfeld wurde im Jänner 1937 in Ottakringer SC umbenannt.

 

Fusionen

Weisse Elf/Schwarz-Weiss/Aeterna

Weisse Elf und Teile von Schwarz-Weiß fusionierten im Juli 1936, der Name Weisse Elf blieb erhalten.

Der Rest von Schwarz-Weiß änderte seinen Namen im Februar 1937 auf Aeterna.

SC Rudolfshügel/Phönizia

Der im Rahmen der VAFÖ-Eliminierung aufgelöste frühere Erstligaverein SC Rudolfshügel wurde durch ehemalige Vereinsmitglieder im Juli 1936 neu gegründet und durch eine Fusion mit Phönizia erfolgsversprechend aufgestellt.

AFK Bohemians-Moravia

Im Oktober 1936 fusionierten die Vereinen SC Burgtheater und FC Bohemians, ein Antrag auf Namensänderung in 'FC Cechoslovan Viden' wurde vom Verband abgelehnt, ein weiterer im November 1936 auf Bohemians aber akzeptiert.

Im Jänner 1937 fusioierten die neuen Bohemians und Moravia - neuer Name AFK Bohemians-Moravia

Viktoria Fair-Unitas

Eine im August 1936 geplante Fusion zwischen Fair-Unitas und Viktoria XXI wurde zunächst wiederrufen, im Oktober 1936 aber beschlossen - neuer Name Viktoria Fair-Unitas

 

Fusionsgerüchte

Die angekündigten Fusionen zwischen SC Metallum und Brigittenauer AC, Simmeringer Waggonfabrik mit LSC/Juventus, Germania Schwechat mit ASC Schwechat (alle im Juli 1937) und des Brigitteauer Association FK mit dem SV Donau, dessen Platz gefährdet war (November 1936), wurden nicht realisiert.

Angekündigte Fusionen der Fussballsektion des Körpersportclubs Graz (FC Graz) am Saisonende 1936/37 mit Austria Graz, später mit dem Grazer AK wurden ebensoweinig realisiert wie die etwa zur gleichen Zeit kolportierte Vereinigung zwischen Rapid Klagenfurt und Grün-Weiss Klagenfurt


Vereinsspiele national 

 

Meisterschaft Österreich I 1936/37

Wien I. Liga

 

Vorläufig letzte Meisterschaft als Wiener Liga, ab 1937/38 wurde die oberste Spielklasse Nationalliga genannt, da erstmalig auch für Bundesländerteams (Steiermark) die Aufstiegsmöglichkeit bestand (aber noch nicht genützt wurde)

 

Endstand (30.05.1937):


1.
Admira Wien
22
14
7
1
77
:
20
3,85
35
1) Meister, Mitropacup
2.
Austria Wien
22
16
3
3
56
:
22
2,55
35
1) Mitropacup
3.
Vienna
22
12
6
4
46
:
26
1,77
30
1) Mitropacup
4.
Wacker Wien
22
11
2
9
46
:
41
1,12
24
5.
Rapid Wien
22
7
7
8
51
:
40
1,28
21
6.
Floridsdorfer AC
22
9
3
10
43
:
50
0,86
21
7.
Wr. Sportclub
22
8
5
9
31
:
39
0,79
21
8.
Favoritner AC
22
10
1
11
29
:
56
0,52
21
9.
FC Wien
22
7
6
9
29
:
40
0,73
20
10.
Libertas Wien
22
4
7
11
32
:
46
0,70
15
Absteiger
11.
Post SV Wien
22
5
5
12
25
:
44
0,57
15
2) Absteiger
12.
Hakoah Wien
22
1
4
17
19
:
60
0,32
6
Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient.

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

1. Simmeringer SC (nach Aufstiegsspielen)

Aufstiegsspiele (Meister Wien II. Liga Nord und Süd, Meister Steiermark)

 


 

1)

Die beiden Erstplatzierten der Tabelle waren fix für den Mitropacup qualifiziert, der dritte

Qualifikationsplatz war für den Cupsieger reserviert, der diesmal mit der Vienna sowohl als Cupsieger

wie auch als Tabellendritter gegeben war.

 

2)

Post SV qulifizierte sich als bester Amateurverein Wiens für die Endrunde der

Amateurstaatsmeisterschaft 1937

 


 

Immer mehr wurden die zahlreichen Doppelveranstaltungen kritisiert, die Zuschauer wollten nur die

eigene Mannschaft sehen und schauten sich ein 2. Spiel oft gar nicht an, außerdem ging damit die

Bezirksverbundenheit verloren.

 

Österreich II 1936/37

Aufstiegs-Play Off für Nationalliga 1937/38

 

Ermittlung eines Aufsteigers für die Nationalliga 1937/38

(Meister Wien II. Liga Nord und Süd, Meister Steiermark)

 

Endstand (11.07.1937):


1.
1. Simmeringer SC
4
4
0
0
12
:
6
2,00
8
1) Aufsteiger
2.
SC Helfort Wien
4
1
0
3
11
:
12
0,92
2
3.
Sturm Graz
4
1
0
3
10
:
15
0,67
2

 

1)

Aufsteiger in die Nationalliga 1937/38

 

Alle Spiele

 

Österreichischer Cup 1936/37

 

Durch die Teilnahme der Herbstmeister 1936 der Bundesländer Oberösterreich und Steiermark sowie der beiden im Herbst 1936 führenden Teams Niederösterreichs wurde zum zweiten Mal nach 1935/36 ein 'Österreichischer Cup' statt des bisherigen 'Wiener Cups' ausgetragen.

 

Cupsieger: Vienna
Alle Spiele

 

Meisterschaft Burgenland 1936/37

1. Klasse

 

Es gab kaum Berichterstattung über diesen Bewerb.

Meister: SC Pinkafeld (vormals Hutter&Schrantz Pinkafeld)

Bewerbinformationen

 

Meisterschaft Kärnten 1936/37

1. Klasse

 

Auf Grund einer fehlenden Abschlußtabelle ist eine Verifizierung der Ergebnisse und eine Berechnung der fehlenden Resultate nicht möglich.

 

Stand bekannter Spiele (20.06.1937):


1.
Klagenfurter AC
10
8
2
0
48
:
11
4,36
18
1) Meister
2.
Villacher SV
9
7
1
1
38
:
10
3,80
15
4)
3.
Austria Klagenfurt
10
6
1
3
22
:
16
1,38
13
4.
Grün-Weiß Klagenfurt
9
1
2
6
12
:
31
0,39
4
4)
5.
Rapid Klagenfurt
10
1
2
7
10
:
44
0,23
4
3) Relegation
6.
Rot-Weiss Villach
8
0
2
6
8
:
26
0,31
2
2) 4)

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Bekannte Spiele

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1937.

 

2)

Absteiger Rot-Weiss Villach löste sich im Juli 1937 auf.

 

3)

Aufstiegsspiele/Relegation

Rapid Klagenfurt verblieb nach Relegationsspielen in der 1. Klasse

(5 Teilnehmer 1937/38)

Zunächst trugen die beiden Kreismeister der 2. Klasse Villach und Klagenfurt

Aufstiegsspiele aus

Aufstiegssspiele
04.07.1937
Magdalener SC - Annabichler SV
3:3
 
11.07.1937
Annabichler SV - Magdalener SC
4:3
 

 

Der Sieger spielte gegen den Tabellenletzten der 1. Klasse

(nach Auflösung von Rot-Weiss Villach war das Rapid Klagenfurt)

Relegation
25.07.1937
Annabichler SV - Rapid Klagenfurt
4:1
 
01.08.1937
Rapid Klagenfurt - Annabichler SV
5:1
 

 

4)

Von den Spielen Villacher SV - Rot-Weiss Villach und Grün-Weiß Klagenfurt - Rot-Weiss

Villach ist kein Ergebnis bekannt.

 

10. Oktoberpokal Kärnten 1936

 

Sieger: Klagenfurter AC
Alle Spiele

 

Frühjahrscup Kärnten 1937

 

Sieger: Klagenfurter AC
Alle Spiele

 

Meisterschaft Niederösterreich 1936/37

Liga

 

Endstand (08.08.1937):


1.
1. SC Wr. Neustadt
26
16
6
4
65
:
18
3,61
38
1) 2) Meister
2.
Badener AC
26
17
4
5
86
:
45
1,91
38
3.
WSV BU Neunkirchen
26
12
11
3
66
:
43
1,53
35
4.
Sturm 19 St. Pölten
26
12
8
6
65
:
54
1,20
32
2)
5.
Rapid Hohenau
26
13
3
10
76
:
57
1,33
29
6.
ASK Marienthal
26
12
3
11
66
:
54
1,22
27
7.
SC Bad Vöslau
26
9
6
11
58
:
65
0,89
24
8.
Deutsch Wagramer AC
26
9
4
13
49
:
67
0,73
22
9.
VfB Union Mödling
26
8
5
13
50
:
65
0,77
21
3)
10.
Kremser SC
26
7
7
12
43
:
61
0,70
21
11.
1. St. Pöltener SC
26
9
2
15
52
:
60
0,87
20
12.
SV Stockerau 07
26
8
4
14
45
:
66
0,68
20
13.
SC Wolkersdorf
26
7
5
14
51
:
93
0,55
19
Absteiger
14.
SV Langenzersdorf
26
7
4
15
42
:
66
0,64
18
Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

Wacker Wr. Neustadt (Meister 1. Klasse Süd)

FC Angern (Meister 1. Klasse Nord)

SC Traisen (Meister 1. Klasse West)

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1937.

 

 

2)

Der 1. SC Wr. Neustadt wurde Herbstmeister und Sturm 19 St. Pölten Zweiter der

Herbsttabelle, was die Qualifikation für den Österreichischen (Wiener) Cup 1936/37

bedeutete,

 

3)

VfB Union Mödling verlor im Winter 1936/37 seinen Sportplatz und trug die Heimspiele

im Frühjahr in Brunn/Gebirge, Wr. Neudorf oder in Baden aus.

Ein Antrag des Vereins auf Auslösung wurde in einer Geeralversammlung im Jänner

1937 zurückgezogen.

 

Cup Niederösterreich 1936/37

 

Cupsieger: Rapid Hohenau
Spiele

 

Meisterschaft Oberösterreich 1936/37

1. Klasse

 

Endstand (17.07.1937):


1.
SV Urfahr 1912
16
11
2
3
82
:
48
1,71
24
1) Meister
2.
Hertha Wels
16
10
3
3
50
:
32
1,56
23
3.
Amateure SDP Steyr
16
10
2
4
53
:
33
1,61
22
4.
Linzer ASK
16
6
4
6
48
:
47
1,02
16
5.
Vorwärts Steyr
16
6
3
7
49
:
45
1,09
15
6.
Welser SC
16
6
3
7
34
:
41
0,83
15
7.
SV Gmunden
16
4
6
6
42
:
56
0,75
14
8.
Admira Linz
16
6
1
9
34
:
36
0,94
13
9.
Germania Linz
16
1
0
15
22
:
76
0,29
2
2)

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

Rapid Linz (aus 2. Klasse - nach Aufstiegsspielen)

 

Aufstiegsspiele

Meister 2. Klasse (Kreis West) - Meister 2. Klasse (Kreis Ost)

27.06.1937
GSV Steyrermühl - Rapid Linz
3:3
04.07.1937
Rapid Linz - GSV Steyrermühl
7:2

Rapid Linz qualifiziert für die 1. Klasse

 

2) Relegation

Aufstockung auf 10 Vereine 1937/38

Um den letzten offenen Platz: Verlierer der Aufstiegsspiele - Letzter 1. Klasse

11.07.1937
GSV Steyrermühl - Germania Linz
2:5
18.07.1937
Germania Linz - GSV Steyrermühl
3:3

Germania Linz verblieb in der 1. Klasse

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1937.

 

Cup Oberösterreich 1937

 

Cupsieger: Linzer ASK
Alle Spiele

 

Meisterschaft Salzburg 1936/37

1. Klasse

 

Endstand (29.06.1937):


1.
Salzburger AK 1914
10
9
1
0
55
:
11
5,00
19
1) Meister
2.
Austria Salzburg
10
6
2
2
30
:
14
2,14
14
3.
Halleiner AC
10
4
1
5
27
:
29
0,93
9
4.
Altstadt Salzburg
10
3
1
6
17
:
26
0,65
7
5.
Grün-Weiß Salzburg
10
3
1
6
15
:
39
0,38
7
6.
1. Salzburger SK 1919
10
2
0
8
16
:
41
0,39
4
2) Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

TSV Maxglan (aus 2. Klasse)

 


 

Ursprünglich nahm als 7. Verein der Heees SV Salzburg an der Meisterschaft teil, zog

sich aber Ende August 1936 vom Bewerb zurück, ohne ein Spiel ausgetragen zu haben.

 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1937.

 

2)

Der Salzburger SK 1919 versuchte durch Verbandsbeschluß dem Abstieg zu entgehen,

scheiterte aber mit diesem Vorhaben.

 

Cup Salzburg 1937

 

Um den von Landeshauptmann Dr. Rehrl gestifteten Pokal.

Sieger: Austria Salzburg
Alle Spiele

 

Halleiner Pokal 1936

 

Um einen von (unbekannter) Halleiner Seite gestifteten Pokal.

Sieger: Salzburger AK 1914
Bekannte Spiele

 

Wintercup Salzburg 1936

 

Vom Verband veranstalteter Winterbewerb, der nach Schlechtwettereinbruch im Dezember 1936 abgebrochen wurde.

Sieger: keiner (Bewerb abgebrochen)
Spiele

 

Meisterschaft Steiermark 1936/37

1. Klasse

 

Endstand (20.06.1937):


1.
Sturm Graz
16
13
2
1
75
:
23
3,26
28
1) 4) Meister
2.
SV Donawitz
16
8
6
2
30
:
20
1,50
22
2)
3.
Kapfenberger SC
16
8
3
5
43
:
29
1,48
19
4.
Grazer AK
16
5
5
6
31
:
31
1,00
15
5.
SV Gratkorn
16
7
1
8
33
:
36
0,92
15
6.
Grazer SC
16
7
0
9
50
:
41
1,22
14
7.
SV Südbahn Graz
16
5
2
9
20
:
49
0,41
12
8.
Austria Graz
16
3
5
8
22
:
44
0,50
11
3)
9.
FC Graz
16
3
2
11
18
:
49
0,37
8
3) Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

SV Leibnitz (Meister 2. Klasse)

 


 

1)

Qualifiziert für die Teilnahme am Aufstiegsturnier für die Wiener Liga 1937/38, wo

Sturm Graz scheiterte und deshalb in der steirischen Liga 1937/38 verblieb.

 

2)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1937.

 

3)

Der Körpersportklub Graz (mit seiner Fussballsektion des FC Graz) befand sich

nahezu in Auflösung, Fusionen mit Austria Graz und dem GAK wurden kolportiert,

aber nicht realisiert.

 

4)

Sturm Graz wurde auch Herbstmeister, was die Qualifikation für den

Österreichischen (Wiener) Cup 1936/37 bedeutete.

 

Cup Steiermark 1936/37

 

Sieger: Sturm Graz
Alle Spiele

 

Meisterschaft Tirol 1936/37

A-Liga

 

Endstand (20.06.1937):


1.
Innsbrucker AC
12
9
3
0
37
:
10
3,70
21
2) Meister
2.
Heeres SV Innsbruck
12
9
2
1
51
:
24
2,13
20
3.
Innsbrucker SK
12
8
1
3
44
:
14
3,14
17
4.
FC Hall
12
3
2
7
18
:
32
0,56
8
5.
Veldidena Innsbruck
12
4
0
8
21
:
38
0,55
8
1)
6.
SV Innsbruck
12
3
1
8
17
:
39
0,44
7
1)
7.
ÖJK Innsbruck
12
1
1
10
10
:
41
0,24
3
3)

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

1)

kein Aufsteiger - Neuordnung in Tirol für 1937/38:

Ins Leben gerufen wurde eine Tiroler 'Liga', bestehend aus den ersten 4 Vereinen

der Meisterschaft 1936/37.

Die beiden Aufsteiger aus der B-Liga 1936/37, Wacker innsbruck und Bundesbahn

Innsbruck wurden wie Veldidena und SV Innsbruck (5. und 6. der laufenden

Meisterschaft ) in die 1. Klasse 1937/38 eingeteilt.

 


 

2)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1937.

 

3)

ÖJK Innsbruck löste sich im Winter 1936/37 auf, alle offenen Spiele des Vereins

wurden mit 3:0 zugunsten ihrer Gegner strafverifiziert.

 

Meisterschaft Vorarlberg 1936/37

Vorarlbergliga

 

Austria Lustenau wurde zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte Meister Vorarlbergs.

 

Endstand (06.06.1937):


1.
Austria Lustenau
12
7
3
2
25
:
13
1,92
17
1) Meister
2.
FC Lustenau 07
12
7
1
4
33
:
15
2,20
15
3.
FC Bregenz
12
7
1
4
34
:
23
1,48
15
4.
FC Dornbirn
12
6
2
4
29
:
23
1,26
14
5.
FC Bludenz 1919
12
5
0
7
26
:
29
0,90
10
6.
SC Dornbirn
12
3
1
8
22
:
51
0,43
7
7.
Garnison SV Bregenz
12
3
0
9
23
:
38
0,61
6
Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

SV Feldkirch (nach Aufstiegsspielen)

 

Aufstiegsspiele

Der Meister der A-Klasse Unterland (SpVgg Hard) und der Meister der A-Klasse

Oberland (SV Feldkirch) spielten um einen Aufstiegsplatz für 1936/37.

20.06.1937
SpVgg Hard - SV Feldkirch
0:2
27.06.1937
SV Feldkirch - SpVgg Hard
5:4

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1937.

 

Cup Vorarlberg 1936/37

 

Cupsieger: FC Dornbirn
Spiele

 

Meisterschaft Wien (II. Liga) 1936/37

II Liga Süd und Nord

 

Das Ansuchen, die prominenten Absteiger 1935/36, SV Donau und Vienna Cricket&FC, doch am Bewerb 1936/37 teilnehmen zu lassen, wurde zurückgewiesen - an deren Stelle wurden die Zweitplatzierten von 3 der 4 Wiener II. Klassen (Brigittenauer Amateur SK, Kores und Feuerwehr) zur Teilnahme eingeladen, um 2 Ligen mit je 14 Vereinen aufstellen zu können. Der Vizemeister der II. Klasse A (Hietzinger SC) wurde aus unbekannten Gründen nicht berücksichtigt.

 

Gegen Meisterschaftsende wurden einige Bestechungsskandale publik, die wieder nur Geldstrafen und Spielersperren, aber keine Strafverifizierungen nach sich zogen (Weisse Elf - Merkur) oder bei denen mangels an Beweisen das Verfahren überhaupt eingestellt wurde (Rapid Oberlaa - Brigittenauer Amateur SK)

 

Neuordnung der Wiener II. Liga für 1937/38:

Die besten 6 Teams / Süd bzw. 7 Teams / Nord bildeten zusammen mit den 3 Absteigern aus der I. Liga die neue II. Liga (neuer Name I. Liga) 1937/38.

 

II. Liga Süd

Endstand (13.06.1937):


1.
1. Simmeringer SC
26
20
4
2
80
:
34
2,35
44
1) Meister, Aufsteiger
2.
Austro-Fiat Wien
26
17
5
4
78
:
28
2,79
39
2)
3.
SC Herrmann Wien
26
15
4
7
72
:
43
1,67
34
2)
4.
Favoritner FC Vorwärts 06
26
13
5
8
60
:
44
1,36
31
2)
5.
Delka Wien
26
11
8
7
52
:
40
1,30
30
2)
6.
Vacuum Wien
26
12
5
9
50
:
45
1,11
29
2)
7.
Brigittenauer Amateur SK
26
12
3
11
57
:
49
1,16
27
2) 5)
8.
SC Metallum Wien
26
11
5
10
58
:
62
0,94
27
3)
9.
Landstraßer Amateure Wien
26
8
9
9
65
:
56
1,16
25
3)
10.
ESV Ostbahn XI Wien
26
7
9
10
51
:
69
0,74
23
3)
11.
Brigittenauer Associations FK
26
9
2
15
45
:
51
0,88
20
3)
12.
Rapid Oberlaa
26
7
6
13
34
:
63
0,54
20
3)
13.
Germania Schwechat
26
4
2
20
41
:
85
0,48
10
3)
14.
AFK Bohemians-Moravia Wien
26
2
1
23
27
:
101
0,27
5
3) 4)

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger in die II. Liga 1937/38:

Keine Aufsteiger aus den 2. Klassen Amateure wegen Bildung einer einheitlichen II. Liga (neuer Name I.

Liga) 1937/38

 


 

1)

Qualifiziert für die Teilnahme am Aufstiegsturnier für die Nationalliga 1937/38, welches Simmering

gewann und damit aus der II. Liga in die Nationalliga aufstieg

 

2)

Teilnahmeberechtigt an der II. Liga 1937/38 (neuer Name I. Liga)

 

3)

2. Klasse Wien 1937/38 (neuer Name II. Liga)

 

4)

SC Burgtheater fusionierte im Oktober 1936 mit Bohemians (Wien) und wollte künftig unter dem Namen

'Cechoslovan Viden' antreten, was vom Verband nicht gestattet wurde, während am 11.11.1936 eine

Namensänderung auf Bohemians Wien erlaubt wurde. Ende Jänner 1937 fusionierten die Bohemians mit

Moravia Wien - neuer Name AFK Bohemians-Moravia Wien

 

5)

Eine bisher vorhandene Interessensgemeinschaft zwischen dem BAS (Brigittenauer Amateur SK) und dem

BAC (Brigittenauer AC) wurde im Juli 1937 gelöst, beide Vereine blieben eigenständig erhalten

 

II. Liga Nord

Endstand (13.06.1937):


1.
SC Helfort Wien
26
20
3
3
85
:
36
2,36
43
1) Meister
2.
Red Star Wien
26
17
3
6
64
:
29
2,21
37
2) 6) 7)
3.
ASC Schwechat
26
12
9
5
59
:
37
1,59
33
2)
4.
Heeres SV Wien
26
12
7
7
46
:
31
1,48
31
2)
5.
SV Straßenbahn Wien
26
11
9
6
47
:
34
1,38
31
2) 6)
6.
Wiener AC Schwarz-Rot
26
13
5
8
58
:
45
1,29
31
2) 4)
7.
Weisse Elf
26
11
9
6
43
:
39
1,10
31
2)
8.
Polizei SV Wien
26
10
6
10
55
:
55
1,00
26
3)
9.
Kores Wien
26
8
6
12
43
:
56
0,77
22
3)
10.
Leopoldstädter FC
26
9
2
15
57
:
71
0,80
20
3)
11.
Nussdorfer AC
26
6
6
14
45
:
65
0,69
18
3)
12.
HAC-Nordstern
26
6
5
15
37
:
61
0,61
17
3) 5)
13.
SC Feuerwehr Wien
26
4
5
17
27
:
75
0,36
13
3)
14.
GSV Merkur Wien
26
2
7
17
35
:
67
0,52
11
3)

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger in die II. Liga 1937/38:

Keine Aufsteiger aus den 2. Klassen Amateure wegen Bildung einer einheitlichen II. Liga

(neuer Name I. Liga) 1937/38

 


 

1)

Qualifiziert für die Teilnahme am Aufstiegsturnier für die Nationalliga 1937/38, wo Helfort

scheiterte und deshalb in der II. Liga ( I. Liga) 1937/38 verblieb.

 

2)

Teilnahmeberechtigt an der II. Liga 1937/38 (neuer Name I. Liga)

 

3)

2. Klasse Wien 1937/38 (neuer Name II. Liga)

 

4)

Der Wiener AC löste Anfang Septmeber 1936 seine Profifussballsektion auf, Anhänger gründeten

daraufhin postwendend (am 9.9.1936) einen neuen Verein, den FC Schwarz-Rot, der jedoch von

Beginn an Wiener AC Schwarz-Rot genannt wurde.

 

5)

Der Verein HAC-Nordstern, der im Vorjahr seinen Namen nach Fusion auf Standard (Schuhfabrik)

geändert hatte, löste die Fusion Anfang Jänner 1937 und nahm wieder seinen alten Namen an.

 

6)

Der Wr. SV Straßenbahn fusionierte im Oktober 1936 mit SK Hauptwerkstätte unter Beibehaltung

seines Namens, die Wr. Sportvereinigung, seit Jänner 1936 Fusionspartner der Straßenbahner

löste die Fusion am 22. Jänner 1937 und schloß sich Red Star an, worauf sich der Wr. SV

Straßenbahn wieder in SV Straßenbahn umbenannte.

 

7)

Die im Winter 1936/37 geschlossene Spielgeimeinschaft Red Star/Neubau dürfte im Sommer

1936 aufgelöst worden sein, denn der Verein trat ab Herbst 1936 immer als 'Red Star' an.

 

Amateurstaatsmeisterschaft 1936

 

Finalbewerb der Bundesländermeister 1935/36

Österreichischer Amateurstaatsmeister 1936: 1. SC Wr. Neustadt
Alle Spiele

 

Auswahlspiele

 

Länderspiele

 

Verbandskapitän Hugo Meisl verstarb überraschend am 17.2.1937, sein Nachfolger war Heinrich Retschury, der allerdings erstmalig beim Länderspiel am 23.5.1937 gegen Ungarn agierte. Bei den 2 Länderspielen gegen Italien und Schottland war ein Verbandskommitte für die Aufstellung verantwortlich.

 

Das am 21.3.1937 wegen eines Schiedsrichterfehlers abgebrochene Länderspiel Österreich - Italien, welches zum Svehlacup zählte, wurde zur Wiederholung vorgeschrieben (aber durch den Beitritt Österreichs zum Deutschen Reich 1938 niemals nachgetragen).

Italien zählt dieses Spiel vom 21.3.1937 als inoffiziell, für Österreichs Statistik offiziell mit dem Abbruchstand von 2:0.

 

A-Länderspiele

27.09.1936
Ungarn - Österreich 5:3 Budapest *)
08.11.1936
Schweiz - Österreich 1:3 Zürich *)
24.01.1937
Frankreich - Österreich 1:2 Paris  
21.03.1937
Österreich - Italien 2:0 Wien ! *)
09.05.1937
Österreich - Schottland 1:1 Wien  
23.05.1937
Ungarn - Österreich 2:2 Budapest  

 

*)

Svehlacup 1936-1938

 

B-Länderspiele

21.03.1937 Italien B - Österreich B 3:2 Vigevano  

 

Amateurländerspiele

05.08.1936
Ägypten - Österreich (Amateure)
Berlin
*)
08.08.1936
Österreich (Amateure) - Peru
3:0 w/o (2:4 n.V.) 
Berlin
*)
11.08.1936
Polen - Österreich (Amateure)
Berlin
*)
15.08.1936
Italien (Amateure) - Österreich (Amateure)
2:1 n.V.
Berlin
*)

 

*)

Alle Spiele im Rahmen der Olympischen Spiele 1936 in Berlin

 

Olympische Spiele 1936 Berlin

 

Die Nennung Österreichs für das olympische Fussballturnier erfolgte erst im Juni 1936, obwohl der Teilnahmebeschluss schon im Herbst 1935 getroffen wurde - Ursache dafür waren wohl die Nichtteilnahme zahlreicher prominnter Länder, die Interpretation des Amateurparagraphen, aber auch die gestörten Sportbeziehnungen zu Deutschland, sowie die Auslegungen des 'Arierparagraphen', den Deutschland als Teilnahmebedingung durchzusetzen versuchte.

 

Österreich nahm mit einer reinen Amateurmannschaft (Spieler von Bundesländervereinen und aus der Wiener II. Liga) an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin teil und belegte sensationell den 2. Platz. (Olympiasieger Italien - wahrscheinlich mit einigen Profispielern)

 

Alle Ergebnisse

 

Auswahlspiele

 

international
29.11.1936 Auswahl Tirol - TSV 1860 München (GER) 3:4 Innsbruck  
03.01.1937 Vorarlberg - Stadtauswahl Konstanz (GER) 3:3 Dornbirn  
28.03.1937 Lustenau - SSV Ulm 1846 (GER) 0:1 Lustenau  
04.04.1937 Oberösterreich - Oberschlesien (POL) 4:2 Linz  
25.04.1937 Steiermark - Budapest (Amateurauswahl) (HUN) 4:4 Graz  
19.05.1937 Steiermark - Chelsea FC (ENG) 4:2 Graz  
national
18.07.1936 Oberösterreich - Auswahl Wien (II. Liga) 1:6 Linz  
19.07.1936 Oberösterreich - Auswahl Wien (II. Liga) 2:4 Gmunden  
30.08.1936 Kärnten - Salzburg 1:2 Klagenfurt  
13.09.1936 Salzburg - Oberösterreich 2:1 Salzburg VC **)
04.10.1936 Steiermark - Salzburg 2:0 Graz  
08.11.1936 Tirol - Obersteiermark 0:2 Innsbruck  
08.11.1936 Steiermark - Oberösterreich 7:1 Graz  
07.03.1937 Oberösterreich - Salzburg 1:5 Linz VC **)
25.04.1937 Salzburg - Niederösterreich 1:1 Salzburg VC **)
09.05.1937 Wien (Amateurauswahl) - Oberösterreich 5:0 Wien VC **)
23.05.1937 Niederösterreich - Oberösterreich 4:0 Krems VC **)
29.05.1937 Tirol - Salzburg 4:1 Innsbruck AC *)
30.05.1937 Vorarlberg - Salzburg 6:1 Lustenau AC *)
06.06.1937 Niederösterreich - Steiermark 3:3 Wr. Neustadt  
27.06.1937 Tirol - Obersteiermark 4:3 Innsbruck  

 

*)

Alpenländercup 1935/37

 

**)

Vierländercup 1936/37

 

Vereinsspiele international 

 

Mitropacup 1936

 

Austria Wien gewann diesen Bewerb zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte, den insgesamt 4. Mitropacuptitel für eine österreichsiche Mannschaft.

 

Teilnehmer:

Admira Wien (Meister)

Vienna

Rapid Wien

Austria Wien (Cupsieger) Sieger

Alle Spiele

 

Gesamtübersicht 1936/37

04.06.1936 - 06.06.1937)

 

Beteiligte Vereine

1. SC Wr. Neustadt
1. Simmeringer SC
Admira Linz
Admira Wien
AFK Bohemians-Moravia Wien
Amateure SDP Steyr

Austria Graz
Austria Klagenfurt
Austria Lustenau
Austria Salzburg
Austria Wien

Badener AC
Brigittenauer Associations FK
Favoritner AC
FC Bludenz 1919
FC Bregenz
FC Dornbirn
FC Graz
FC Lustenau 07
FC Wien
Floridsdorfer AC
Grazer AK
Grazer SC
Grün-Weiß Klagenfurt
Hakoah Wien
Halleiner AC
Hertha Wels
Innsbrucker AC
Innsbrucker SK

Kapfenberger SC
Klagenfurter AC
Libertas Wien
Post SV Wien
Rapid Oberlaa
Rapid Wien
Red Star Wien
Salzburger AK 1914

SC Bad Vöslau
SC Helfort Wien
SC Pinkafeld
SpVgg Hard
Sturm Graz
SV Gmunden
SV Urfahr 1912
Vienna
Villacher SV
Vorwärts Steyr
VSV Großpetersdorf
Wacker Wien
Wr. Sportclub
Wr. SV Straßenbahn

Alle Spiele

 

Turniere 

 

Gesamtübersicht 1936/37

 

Jubiläumsturnier SV Feldkirch 1936 (Blitzturnier - national)

Feldkirch, 14.06.1936

Sieger: Austria Lustenau

Spiele

 

Sommertunier Graz 1936 (international)

Graz, 20.06.1936-21.06.1936

Sieger: Sturm Graz

Spiele

 

Sommertunier Wien 1936 (international)

Wien, 15.08.1936-16.08.1936

Sieger: Admira Wien

Spiele

 

Sommerrundspiel Helfort 1936 (national)

Wien, 15.08.1936-16.08.1936

Sieger: Austro-Fiat Wien

Spiele

 

Sommerrundspiel Baden 1936 (international)

Baden, 15.08.1936-16.08.1936

Sieger: VfB Union Mödling

Spiele

 

Wörtherseerundspiel 1936 (international)

Klagenfurt, 15.08.1936-16.08.1936

Sieger: HASK Zagreb

Spiele

 

Sommerrundspiel Wien 1936 (national)

Wien, 22.08.1936-23.08.1936

Sieger: Post SV Wien

Spiele

 

Turnier Malta 1936/37 (Malta - international)

Malta, 19.12.1936-06.01.1937

Sieger: Hungaria MTK Budapest

Teilnehmer aus Österreich: Rapid Wien

Spiele

 

Winterrundspiel "Fünferturnier" Wien 1936/37 (national)

Wien, 25.12.1936-06.01.1937

Sieger: Wacker Wien

Spiele

 

Winterrundspiel Wien I 1936 (national)

Wien, 26.12.1936-27.12.1936

Sieger: ESV Ostbahn XI Wien

Spiele

 

Winterrundspiel Wien II 1936 (national)

Wien, 26.12.1936-27.12.1936

Sieger: Wr. Sportclub

Spiele

 

Winterrundspiel Wien III 1936 (national)

Wien, 26.12.1936-27.12.1936

Sieger: Kores Wien

Spiele

 

Winterrundspiel Brigittenau 1936/37 (national)

Wien, 27.12.1936-01.01.1937

Sieger: Brigittenauer Amateur SK

Spiele

 

Osterrundspiel Helfort 1937 (national)

Wien, 27.03.1937-29.03.1937

Sieger: Hakoah Wien

Spiele

 

Osterturnier Hütteldorf 1937 (international)

Wien, 28.03.1937-29.03.1937

Sieger: Ferencvaros Budapest

Spiele

 

Osterrundspiel Wien II. Liga 1937 (national)

Wien, 28.03.1937-29.03.1937

Sieger: Germania Schwechat

Spiele

 

Osterrundspiel Nussdorf 1937 (national)

Wien, 28.03.1937-29.03.1937

Sieger: Delka Wien

Spiele

 

Osterturnier Bratislava 1937 (Tschechoslowakei - international)

Bratislava, 28.03.1937-29.03.1937

Sieger: SK Bratislava

Teilnehmer aus Österreich: Floridsdorfer AC

Spiele

 

Osterturnier Graz 1937 (international)

Graz, 28.03.1937-29.03.1937

Sieger: Sturm Graz

Spiele

 

Tournoi de Paques 1937 (Belgien - international)

Brüssel, 28.03.1937-29.03.1937

Sieger: Daring Club Brüssel und FC Budai 11

Teilnehmer aus Österreich: Vienna

Spiele

 

Osterrundspiel Klagenfurt 1937 (international)

Klagenfurt, 28.03.1937-29.03.1937

Sieger: SK Varazdin

Spiele

 

Osterturnier Marburg 1937 (Jugoslawien - international)

Marburg, 28.03.1937-29.03.1937

Sieger: Kapfenberger SC

Teilnehmer aus Österreich: Kapfenberger SC

Spiele

 

Pfingstturnier Graz 1937 (international)

Graz, 16.05.1937-17.05.1937

Sieger: Grazer AK

Spiele

 

Pfingstrundspiel Iglau 1937 (Tschechoslowakei - international)

Iglau, 16.05.1937-17.05.1937

Sieger: Austria Salzburg

Teilnehmer aus Österreich: Austria Salzburg

Spiele

 

Pfingstpokalturnier Krems 1937 (national)

Krems, 16.05.1937-17.05.1937

Sieger: Kremser SC

Spiele

 

Pfingstturnier Baden 1937 (national)

Baden, 16.05.1937-17.05.1937

Sieger: SC Bad Vöslau

Spiele

 

Weltausstellungsturnier Paris 1937 (Frankreich - international)

Antibes, Le Havre, Lille, Straßburg und Paris 30.05.1937-06.06.1937

Sieger: AGC Bologna

Teilnehmer aus Österreich: Austria Wien

Spiele

 


Datenquellen: WST, GTB, KTB, VLZ, IBK, LTP, SBV


 

Geändert am 08.02.2017