Saison 1932/33
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Vereinsspiele national
 
 
 

Wiener Cup 1932/33

 
 
  Abstimmungspokal Kärnten 1932
 
 
  Cup Oberösterreich 1933
 
  Cup Salzburg 1933
 
 
 
 
 
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Auswahlspiele
 
 
 
Vereinsspiele international

Mitropacup 1932

Gesamtübersicht

Turniere

Gesamtübersicht

 

Übersicht

 

Allgemein:

 

Höhepunkt und Ende des Wunderteams

Das sogenannte 'Wunderteam' eilte im Herbst 1932 weiter von Sieg zu Sieg, unterbrochen nur durch die etwas (über)glorifizierte 3:4 Niederlage gegen England in London, die wie ein Sieg gefeierte wurde. In dieser Tonart ging es auch nachher weiter bis zum 9.4.1933, als Österreich gegen die Tschechoslowakei in Wien 1:2 verlor. Es folgten zwar weiter gute Ergebnisse der Nationalmannschaft, aber der Nimbus der 'Unschlagbarkeit' und damit der des 'Wunderteams' war verloren.

 

Verband

Geplante Meisterschaft Salzburg/Süddeutschland - Oberösterreich/Salzburg

Die Absicht des SAK 1914, an der Meisterschaft Oberösterreichs teilnehmen zu dürfen, scheiterte ebenso wie der bereits ausdiskutierte Plan einer gemeinsamen Meisterschaft salzburger und süddeutscher Vereine (nach dem Vorbild Vorarlberg/Bayern) unter dem Titel 'Altbayrische Kreisliga' - und zwar jeweils am Widerstand der nicht berücksichtigen salzburger Mannschaften. Ganz überraschend wurde jedoch noch im Juni 1933 der Beschluß einer gemeinsamen Meisterschaft Oberösterreich/Salzburg 1933/34 gefasst - Näheres dazu siehe Salzburg

 

Niederösterreich plante im Mai 1933 aus dem Wiener Verband auszuscheiden und wieder einen eigenen Verband zu gründen.

Der liechtensteinische Verein FC Vaduz durfte mit Erlaubnis des ÖFB und der FIFA im September 1932 an der vorarlberger Meisterschaft in einer unteren Klasse teilnehmen.

 

Diverses

Sport und Politik

Die politischen Spannungen zwischen Deutschland und Österreich (Dollfuss/Hitler) führten zum Ausfall einiger Spiele der gemeinsamen Meisterschaft Vorarlberg/Bayern und auch zur Absage eines für 25.6.1933 geplanten Länderspiels Deutschland - Österreich in Frankfurt.

 

Sportplätze

Im August 1932 wurde der Nicholsonplatz fertig renoviert, am 25.9.1932 wurde der Wackerplatz (16000 Plätze) nach seiner Sanierung mit dem Meisterschaftsspiel Wacker – Rapid eröffnet.

Das Spiel Auswahl Graz - Young Fellows Zürich am 17.8.1932 in Graz war das erste Spiel in Österreich mit künstlicher Beleuchtung.

 

Kurioses

Der 1. Salzburger SK 1919 unternahm im Sommer 1932 eine Gastspielreise nach Jugoslawien und kehrte mit katastrophalen Ergebnissen und einigen Absagen bereits abgeschlossner Spiele heim - der Verband musste sogar die Rückreise aus Split bezahlen, da die Gegner die vereinbarten Entschädigungen (ob des desolaten Auftretens) nicht ausfolgten. Dies führte zu einer längeren Sperre des 1. Salzburger SK für Auslandsspiele.

Das für 22.10.1932 geplante Städtespiel Bratislava – Wien wurde abgesagt, nachdem Bratislava Forderungen bezüglich der Aufstellung der wiener Mannschaft stellte und 2 Spieler des vorangekündigten wiener Teams ausgetauscht haben wollte.

 

Trikots

Anläßlich des Länderspiels England - Österreich am 7.12.1932 in London wurde der österreichische Verband aufgefordert, die Trikots seiner Spieler mit Nummern zu versehen, damit die Zuschauer an Hand des Programmheftes die Spieler erkennen können...

Dies wurde nicht realisiert - doch gab es erste Versuche mit nummerierten Leibchen beim englischen Cupfinale 1933.

 

Vereine:

 

Brigittenauer AC

Im Sommer 1932 musste der BAC wegen drückender Schulden einige Spieler verkaufen, dennoch schlitterten die Brigittenauer noch im Herbst 1932 in den Ausgleich, der nach einigen Schwierigkeiten im Dezember 1932 angenommen wurde.

Germania Linz

Im Sommer 1932 führte eine schwere Krise bei Germania Linz zu zahlreichen Spieler- und Funktionärsentlassungen.

Hakoah Wien

Im August 1932 war Hakoah wieder einmal in argen finanziellen Schwierigkeiten, das Sanierungspaket wurde nach einer Vollversammlung des Vereins Ende August jedoch als gesichert bezeichnet.

SK Slovan Wien

Im März 1933 schien Slovans Existenz bedroht, nachdem vereinbarte Ratenzahlungen für Schulden nicht eingehalten werden konnten, im Juni 1933 stand der Verein vor seiner Auflösung, die durch eine Generalversammlung beschlossen werden sollte.

Dies geschah (offensichtlich) dann doch nicht, Slovan spielte auch 1933/34 weiter.

 

Fusionen

vollzogen

Im August 1932 fusionierten der Simmeringer AC und die Heeresarbeiter, neuer Name Simmeringer AC Staatsfabrik.

Im August 1932 fusionierten die VAFÖ-Vereine E-Werk IX, E-Werk XI und Elektra, neuer Name SV der Eletrizitätswerke Wien.

Im Februar 1933 fusionierten SC Hasmonea Wien und Makkabi Wien, neuer Name Makkabi-Hasmonea Wien.

Im März 1933 fusionierten SV Innsbruck mit Viktoria (früher Lichtwerke) Innsbruck unter Beibehaltung seines Namens.

Im Juli 1933 fusionierten Amateur SK und Stab, neuer Name Wr. Amateur SK Stab

gescheitert

Im Juli 1932 endeten Fusionsverhandlungen zwischen Neubauer SC (Sportplatz vorhanden) und Weisse Elf (Lizenz II. Liga) sowie Viktoria XXI (finaziell abgesichert) und Bewegung XX (kein Geld, aber Sportplatz und Lizenz II. Liga) letztendlich erfolglos

 

Namensänderungen

Im Juli 1932 änderte der Parkclub Graz seinen Namen auf SK Amateure Graz.

Ab 8.2.1933 änderte der SC Nicholslon seinen Namen auf FC Wien, wogegen Vienna und Wr. Sportclub wegen befürchteter Verwechslungsgefahr protestierten - dieser Protest wurde aber am 1.3.1933 abgelehnt. Der Nicholsonplatz behielt aber seinen Namen zu Ehren des ehemaligem Spielers M. D. Nicholson bei.

Ab 18.2.1933 wurde Frem aus dem Vereinsnamen von Frem-Cricket gestrichen, der Verein wieder als Vienna Cricker&FC bezeichnet.

 

Wechsel VAFÖ/Allgemeiner Verband

Von der VAFÖ zum Allgemeinen Verband wechselten im Sommer 1932 Olympia Innsbruck und 1 Jahr später SC Harland und der Atzgersdorfer SV - in die Gegenrichtung verabschiedeten sich nur Teile des SC Achau.

 

Arbeiteramateurfussball (VAFÖ)

 

Da die VAFÖ nicht Mitglied der FIFA war, werden die Bewerbe dieser Organistation auf eigenen Seiten dargestellt.

Saison 1932/33 VAFÖ


Vereinsspiele national 

 

Die Klasseneinteilung für 1932/33 wurde im Juli 1932 folgendermassen festgelegt:
1. Liga (1 Absteiger)
2. Liga (1 Aufsteiger - 3 Absteiger)
Zweite Klasse A, B und C (die 3 Klassenmeister steigen auf)

 

Diese Einteilung fand aber nicht jedermanns Zustimmung, so verkündeten im August 1932 5 ehemalige Vereine der II. Liga Ost (Viktoria XXI, Gersthof-Währing, Donaustädter AC, Neubau und Ostmark) in der 2. Klasse A nicht zu den Spielen anzutreten - was sich letztendlich aber als leere Drohung erwies.

 

Meisterschaft Österreich I 1932/33

Wien I. Liga

 

Österreichs ältester Verein, Vienna (First Vienna FC) errang den 2. Titel seiner Vereinsgeschichte.

Echten Heimvorteil genossen nur Rapid und Vienna, welche die meisten Heimspiele auf den eigenen Sportplätzen austrugen, die anderen Vereine absolvierten die ihren meist in Form von Doppelveranstaltungen auf diversen Plätzen.

 

Endstand (07.06.1933):


1.
Vienna
22
16
3
3
52
:
26
2,00
35
Meister, Mitropacup
2.
Rapid Wien
22
15
2
5
65
:
35
1,86
32
3.
Admira Wien
22
11
3
8
63
:
42
1,50
25
4.
Wiener AC
22
10
3
9
46
:
41
1,12
23
3)
5.
FC Wien
22
9
5
8
39
:
37
1,05
23
2)
6.
Austria Wien
22
9
3
10
37
:
45
0,82
21
1) Mitropacup
7.
Wacker Wien
22
10
0
12
49
:
58
0,84
20
8.
Hakoah Wien
22
9
1
12
30
:
41
0,73
19
9.
Wr. Sportclub
22
7
4
11
36
:
42
0,86
18
10.
Floridsdorfer AC
22
6
5
11
35
:
47
0,74
17
11.
Libertas Wien
22
5
7
10
23
:
34
0,68
17
12.
Brigittenauer AC
22
6
2
14
28
:
55
0,51
14
3) Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient.

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

SV Donau Wien (Meister Wien II. Liga)

 


 

1)

Austria Wien war als Cupsieger (neben Meister Vienna) für den Mitropacup 1933

qualifiziert.

 

2)

SC Nicholson änderte seinen Namen Anfang Februar 1933 in FC Wien.

 

3)

Das Abbruchspiel vom 28.5.1933, Brigittenauer AC - Wiener AC (0:2) ist in vielen

Abschlußtabellen mit 0:2 enthalten, wurde aber mit großer Sicherheit 0:3 strafveifiziert.


Meisterschaft Österreich II 1932/33

Wien II. Liga

 

Gemischte Meisterschaft mit Professional- und Amateurvereinen. Der beste Amateurverein (bzw. Verein ohne Professionalspieler) war für die Teilnahme an der Bundesamateurstaatsmeisterschaft 1933 qualifiziert.

 

Endstand (02.07.1933):


1.
SV Donau Wien
26
19
6
1
91
:
29
3,14
44
Meister, Aufsteiger
2.
1. Simmeringer SC
26
16
6
4
84
:
46
1,83
38
3.
SK Slovan Wien
26
13
7
6
63
:
39
1,62
33
4.
Favoritner FC Vorwärts 06
26
14
5
7
59
:
43
1,37
33
5.
SC Metallum Wien
26
11
6
9
51
:
61
0,84
28
1)
6.
Favoritner SC
26
11
5
10
78
:
62
1,26
27
7.
SK Spitzauer
26
11
4
11
58
:
64
0,91
26
8.
Bewegung XX
26
10
5
11
49
:
61
0,80
25
9.
SC Burgtheater
26
10
3
13
61
:
62
0,98
23
10.
Vienna Cricket&FC
26
10
3
13
44
:
60
0,73
23
2)
11.
Wr. Rasensportfreunde
26
10
2
14
48
:
66
0,73
22
12.
Weisse Elf
26
6
8
12
53
:
57
0,93
20
Absteiger
13.
Rapid Oberlaa
26
4
3
19
40
:
88
0,45
11
3) 4) Absteiger
14.
SC Siemens
26
4
3
19
27
:
68
0,40
11
3) Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient.

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

Neubauer SC (2. Klasse A)

Landstraßer Amateure Wien (2. Klasse B)

Polizei SV Wien (2. Klasse C)

 


 

1)

SC Metallum war als bester Amateurverein für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft

1933 qualifiziert (auf den Plätzem 1-4 landeten ausschließlich Profivereine).

 

2)

Am 17.2.1933 wurde 'Frem' aus dem Bezeichnung 'Frem-Cricket Wien' gestrichen und der

Verein spielte unter dem Namen Vienna Cricket&FC weiter.

 

3)

Die Sportpresse reihte Siemens vor Oberlaa - wahrscheinlich ein (Rechen)fehler, denn laut

Torquotient wäre Rapid Oberlaa vorgereiht.

 

4)

Rapid Oberlaa trug seine Heimspiele im Herbst auf fremden Plätzen aus, da sein Sportplatz

renoviert wurde.

 

Durch die Sportplatzmisere in Wien gab es auch für viele andere Vereine keinen echten

Heimvorteil, einige verkauften ihr Heimrecht sogar an den direkten Gegner.

 

Wiener Cup 1932/33

 

Cupsieger: Austria Wien
Alle Spiele

 

Meisterschaft Burgenland 1932/33

1. Klasse

 

Die Teilnehmer an der Meisterschaft des Allgemeinen Verbandes wurden sämtlich aus dem Süd- und Mittelburgenland gestellt, während die Teams des Nordburgenlandes an der VAFÖ-Meisterschaft teilnahmen.

 

Endstand Sporttagblatt (24.06.1933):

 

1.
SC Hutter&Schrantz Pinkafeld
8
8
0
0
41
:
5
8,20
16
1) Meister
2.
SV Großpetersdorf
8
5
0
3
21
:
13
1,62
10
3.
Oberwarter AC
8
5
0
3
15
:
16
0,94
10
4.
SV Güssing
8
2
0
6
11
:
26
0,42
4
5.
SC Bad Tatzmannsdorf
8
0
0
8
3
:
31
0,10
0
2) Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Bekannte Spiele

 


 

Aufsteiger: (Aufstockung auf 7 Vereine)

AC Riedlingsdorf, Katholische Jugend Oberwart und SV Rechnitz (alle aus 2. Klasse)

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1933.

 

2)

Laut Vergleich Herbsttabelle/Abschlußtabelle muß Bad Tatzmannsdorf alle Frühjahrsspiele

1933 mit 0:3 (strafverifiziert) verloren haben - ein Grund dafür wurde nicht erwähnt.

 

Meisterschaft Kärnten 1932/33

1. Klasse

 

Endstand (15.06.1933):

 

1.
Austria Klagenfurt
6
6
0
0
28
:
4
7,00
12
1) Meister
2.
Klagenfurter AC
6
3
0
3
8
:
9
0,89
6
3.
Rapid Klagenfurt
6
2
0
4
7
:
18
0,39
4
4.
Villacher SV
6
1
0
5
5
:
17
0,29
2
2)

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

Annabichler SV (aus 2. Klasse)

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1933.

 

2)

Kein Absteiger, 5 Vereine 1933/34

 

Abstimmungspokal Kärnten 1932

 

Endstand (10.10.1932):

 

1.
Austria Klagenfurt
5
4
1
0
18
:
4
4,50
9
2) Sieger
2.
Villacher SV
5
2
2
1
14
:
9
1,56
6
3.
ASK St. Peter
5
3
0
2
7
:
12
0,58
6
1)
4.
Klagenfurter AAC
5
2
1
2
8
:
8
1,00
5
1)
5.
Klagenfurter AC
5
1
0
4
6
:
9
0,67
2
6.
Rapid Klagenfurt
5
1
0
4
5
:
16
0,31
2

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

1)

Der Klagenfurter AAC und ASK St. Peter (als Vereine der VAFÖ) durften mit

einer Ausnahmegenehmigung des Verbandes am Bewerb teilnehmen.

 

2)

Austria Klagenfurt gewann den Pokal zum 3. mal hintereinander und erwarb

ihn dadurch endgültig.

 

Meisterschaft Niederösterreich 1932/33

1. Klasse

 

Ein chaotische Meisterschaft 1932/33 brachte dem Kremser SC seinen insgesamt 3. Titel

 

Wahrscheinlicher Endstand (27.08.1933):

differiert in4 Fällen zur gemeldeten Abschlußtabelle des Sporttagblattesvom 6.9.1933


1.
Kremser SC
28
20
3
5
111
:
36
3,08
43
 
1) Meister
2.
Badener AC
28
17
6
5
95
:
46
2,07
40
 
3.
1. St. Pöltener SC
28
19
1
8
101
:
45
2,24
39
 
4.
SC Bruck/Leitha
28
17
1
10
82
:
57
1,44
35
 
5.
Deutsch Wagramer AC
28
14
5
9
59
:
61
0,97
33
 
6.
SV Tulln
28
14
1
13
62
:
69
0,90
29
 
7.
SC Siebenhirten
28
11
6
11
53
:
47
1,13
28
 
8.
Sturm 19 St. Pölten
28
11
3
14
54
:
55
0,98
25
53:056
5)
9.
SV Langenzersdorf
28
9
7
12
61
:
73
0,84
25
 
10.
VfB Union Mödling
28
9
5
14
42
:
46
0,91
23
43:045
5)
11.
DSV Gmünd
28
8
7
13
40
:
50
0,80
23
 
3)
12.
SV Stockerau 07
28
10
3
15
57
:
83
0,69
23
 
13.
SV Korneuburg 1902
28
8
6
14
51
:
69
0,74
22
 
14.
SC Achau
28
7
4
19
44
:
94
0,47
18
41:097 16
4) 6) Absteiger
15.
SK Wr. Neustadt
28
2
2
24
24
:
105
0,23
6
24:102 08
2) 6) Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

WSV BU Neunkirchen (nach Aufstiegsssspielen)

Gänserndorfer SV (nach Aufstiegsssspielen)

 

Aufstiegsspiele

Die 2. Klasse von 1931/32 wurde 1932/33 durch 4 Kreise (Nord/Meister Gänserndorfer SV, Süd/Meister

WSV BU Neunkirchen, Tullerfeld/Meister SV Reidling 31 und Manhartsberg/Meister SV Langenlois) ersetzt,

die Kreismeister spielten in Aufstiegsspielen nach Meisterschaftsmodus um 2 Aufstiegsplätze für die 1.

Klasse 1933/34.

 

Der SV Reidling 31 trat noch vor dem 1. Spiel vom Bewerb zurück, nachdem ein beantragter

Reisekostenzuschuß vom Verband nicht bewilligt wurde - alle seine Ergebnisse wurden mit 3:0 für die

jeweiligen Gegner strafverifiziert.

Ein Antrag, an Stelle Reidlings den zweiten des Kreises Tullnerfeld (Pressbaum) am Play Off teilnehmen

zu lassen, wurde abgelehnt.

Runde 1
25.06.1933
WSV BU Neunkirchen - SV Reidling 31
3:0
S +/-
25.06.1933
SV Langenlois - Gänserndorfer SV
0:8
Runde 2
02.07.1933
Gänserndorfer SV - SV Langenlois
3:0
02.07.1933
SV Reidling 31 - WSV BU Neunkirchen
0:3
S -/+
Runde 3
09.07.1933
Gänserndorfer SV - WSV BU Neunkirchen
3:2
09.07.1933
SV Reidling 31 - SV Langenlois
0:3
S -/+
Runde 4
23.07.1933
WSV BU Neunkirchen - Gänserndorfer SV
3:1
23.07.1933
SV Langenlois - SV Reidling 31
3:0
S +/-
Runde 5
30.07.1933
WSV BU Neunkirchen - SV Langenlois
11:1
30.07.1933
SV Reidling 31 - Gänserndorfer SV
0:3
S -/+
Runde 6
06.08.1933
Gänserndorfer SV - SV Reidling 31
3:0
S +/-
06.08.1933
SV Langenlois - WSV BU Neunkirchen
0:12

 

Endtabelle

1.
WSV BU Neunkirchen
6
5
0
1
34
:
5
10
Aufsteiger
2.
Gänserndorfer SV
6
5
0
1
21
:
5
10
Aufsteiger
3.
SV Langenlois
6
2
0
4
7
:
34
4
4.
SV Reidling 31
6
0
0
6
0
:
18
0

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1933.

 

2)

Union Wr. Neustadt löste sich im Sommer 1932 auf, sein Nachfolgeverein SK Wr. Neustadt wurde

(entgegen aller Meldungen) doch zum Bewerb zugelassen, trug aber eine große Anzahl an Spielen ob

seiner tristen finanziellen Verhältnisse nicht aus (0:3 Strafverifizierungen) und stand mehrmals im Lauf

des Bewerbes vor seiner Auflösung.

 

3)

Der DSV Gmünd musste auf Verbandsdruck aus der Meisterschaft 1933/34 ausscheiden, nachdem sich

fast alle anderen Vereine ob der exponierten Lage der Stadt weigerten, künftig zu den Auswärtsspielen

nach Gmünd zu fahren.

 

4)

Der Verein setzte in einigen Spielen im Frühjahr 1933 den Spieler Huditsch unter dem Namen Engel ein

- worauf deshalb zumindest ein Cupspiel strafverifiziert wurde. Anzunehmen, daß dieser Verstoß auch für

die betroffenen Meisterschaftsspiele zu einer Strafverifizierung geführt hat, ohne dass dies explizit

erwähnt wurde.

Achau trat im Juli 1933 aus dem wiener Verband aus (und im September 1933 wieder ein).

 

5)

Sturm 19 St. Pölten - Mödling

Noch am 30.8.1933 in der Zwischentabelle mit den gemeldeten Ergebnissen 14. Runde/1:3 und 29.

Runde/4:1 enthalten, in der Abschlußtabelle vom 6.9.1933 dann mit ausgebessertem Score entweder

14. Runde/0:4 oder 29. Runde/3:2 (was aber eher sehr fraglich scheint, da von beiden Spielen

ausführliche Berichte vorliegen)

 

6)

SK Wr. Neustadt - SC Achau

Noch am 30.8.1933 in der Zwischentabelle mit den gemeldeten Ergebnissen 15. Runde/0:3 -/+ und

30. Runde/3:0 +/- enthalten, in der Abschlußtabelle vom 6.9.1933 dann das Spiel der 15. Runde mit

3:0 +/- (was aber eher sehr fraglich scheint, da das Spiel der 15. Runde explizit durch Nichtantreten

von Wr. Neustadt zugunsten Achaus verifiziert wurde und daher mit ziemlicher Sicherheit das Spiel der

30. Runde gemeint war und mit diesem verwechselt wurde).

 

Deadline

Nachdem im August 1933 noch einige Spiele offen waren, setzte der Verband eine Deadline (27.8.1933)

- alle bis dahin nicht ausgetragenen Spiele wurden mit 0:0 und 0 Punkten für beide Vereine

strafverifiziert.

 

Heimvorteil

Zahlreiche Vereine beabsichtigten ihre Heimspiele gegen Krems im Frühjahr 1933 in Krems wegen

der dort erwarteten großen Zuschauerzahlen auszutragen und damit auf den Heimvorteil zu verzichten.

Der Heimvorteilsverzicht war auch bei anderen Begegnungen an der Tagesordnung

 

Meisterschaft Oberösterreich 1932/33

1. Klasse

 

Im Frühjahr 1933 entstand auf Drängen der salzburger Vereine der Plan einer gemeinsamen Meisterschaft mit Oberösterreich für 1933/34 (die es schon 1919 und 1920/21 gegeben hatte), Dieser neue Bewerb wurde im Frühsommer 1933 tatsächlich beschlossen, von oberösterreichischer Seite waren die 7 besten Teams der 1. Klasse und Aufsteiger Sportfreunde Wels, von salzburger Seite der Salzburger AK 1914 und Austria Salzburg teilnahmeberechtigt.

 


 

Endstand (25.06.1933):


1.
SV Urfahr 1912
14
11
2
1
81
:
18
4,50
24
1) Meister
2.
Welser SC
14
7
4
3
45
:
36
1,25
18
3.
Amateure Steyr
14
7
4
3
41
:
35
1,17
18
4.
Linzer ASK
14
7
2
5
68
:
27
2,52
16
2)
5.
Germania Linz
14
6
4
4
36
:
39
0,92
16
3)
6.
Hertha Wels
14
3
3
8
24
:
40
0,60
9
7.
SK Amstetten
14
3
1
10
20
:
65
0,31
7
4)
8.
SV Gmunden
14
1
2
11
15
:
70
0,21
4
2) Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

Welser Sportfreunde (aus 2. Klasse)

1933/34 gemeinsamer Bewerb mit Salzburg (Oberösterreich 8 / Salzburg 2

Teilnehmer).

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1933.

 

2)

Das Spiel Gmunden - LASK endete am 25.6.1933 mehrfach bestätigt mit 1:5 -

warum dann ein Ergebnis von 1:4 in die Tabellen gängiger Abschlußtabellen

enthalten ist (LASK 67:27, Gmunden 15:69), bleibt unerklärt - und ist sehr

wahrscheinlich ein Fehler in der Sporthistorik.

Angezeigt wird die richtige Tabelle (errechnet aus den gemeldeten Resultaten)

 

3)

Vor Saisonbeginn gab es ein schwere Krise bei Germania, in deren Verlauf

mehrere Spieler und Funktionäre entlassen wurden.

 

4)

Der Amstettner Sportplatz wurde nach mehreren Vorfällen ab 12.5. bis 8.8.1933

gesperrt

 

Cup Oberösterreich 1933

 

Cupsieger: SV Urfahr 1912
Alle Spiele

 

Meisterschaft Salzburg 1932/33

1. Klasse


Die großen Änderungen in der Saiosn 1932/33 fanden nicht am Spielfeld (SAK 1914 wurde zum 10. Mal in ununterbrochener Reihenfolge Meister), sondern in der Planung für die Saison 1933/34 statt:

 

Zunächst einmal beantragte der SAK 1914 im Februar 1933, ob der geringen Teilnehmerzahl in Salzburg an der Meisterschaft Oberösterreichs teilnehmen zu dürfen - was von oberöstererichsicher Seite begrüßt, von den anderen salzburger Teams jedoch abgelehnt wurde.

 

Ende Februar 1933 wurde überraschend der Plan bekannt, eine gemeinsame Meisterschaft salzburger und süddeutscher Vereine (nach dem Vorbild der Meisterschaft Vorarlberg/Süddeutschland) unter dem Titel 'Altbayrische Kreisliga' durchzuführen. Die Teilnehmer sollten aus den bayrischen Teams SVV Rosenheim, VfB Redenfelden, FC Traunstein, Burghausen, FC Reichenhall, FC Vilsbiburg, Kolbermoor sowie den salzburger Teams SAK 1914, 1. Salzburger SK 1919, Rapid Salzburg, Hertha Salzburg und dem Aufsteiger aus der 2, salzburger Liga ausgewählt werden. Anfang April 1933 wurde die neue Liga bereits als fix bezeichnet und Details einer Qualifikation auf bayrischer und salzburger Seite ausgearbeitet - bis plötzlich Anfang Mai 1933 das ganze Projekt am Widerstand der nichtbeteiligten Teams aus Salzburg scheiterte.

 

Damit bekam wieder die ursprüngliche Idee, salzburger Vereine an einer gemeinsamen Meisterschaft mit Oberösterreich zu beteiligen, Aktualität - und wurde auch am Saisonende beschlossen.

Geplant war, daß 3 salzburger Teams für den gemeinsamen Bewerb 1933/34 qualifiziert waren - Meister SAK 1914, Hertha Salzburg und der Sieger eines Qualifikationsturniers mit den Teams von Rapid Salzburg, Salzburger SK 1919 und Altstadt Salzburg (Meister 2. Klasse). Während dieses Ausscheidungsturniers im Juli/August 1933 wurde die Teilnehmerzahl der salzburger Teams auf 2 reduziert, wodurch der Sieger des Qualifikationsturniers Rapid Salzburg gegen die vermeintlich fix qualifizierte Hertha zusätzliche Ausscheidungsspiele auszutragen hatte und auch gewann - und damit Teilnehmer an der gemeinsamen Meisterschaft 1933/34 war.

Letztendlich nahm aber auch Verlierer Hertha an diesem Bewerb teil - denn am 7.9.1933 fusionierte Rapid Salzburg mit Hertha Salzburg und nahm als SV Austria Salzburg neben SAK 1914 an der gemeinsamen Meisterschaft auf salzburger Seite teil.

 

Endstand (25.06.1933):

 

1.
Salzburger AK 1914
6
6
0
0
34
:
7
4,86
12
1) 3) Meister
2.
Hertha Salzburg
6
3
0
3
18
:
19
0,95
6
3)
3.
Rapid Salzburg
6
2
0
4
11
:
28
0,61
4
3)
4.
1. Salzburger SK 1919
6
1
0
5
7
:
26
0,27
2
3)
5.
FC Munderfing
4
0
1
3
4
:
14
0,29
1
2)

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1933.

 

2)

Der FC Munderfing (aus dem grenznahen Gebiet Oberösterreichs) durfte an der

Meisterschaft Salzburgs aus geografischen Gründen offiziell teilnehmen und wurde in

den Tabellen bis in die Winterpause geführt. Ohne einen in der Presse erwähnten

Grund schieden die Oberösterreicher im Frühjahr 1933 aus der Meisterschaft aus, alle

Resultate des Vereins wurden gestrichen, der angezeigte Rekord ist der am Ende der

Herbstserie.

 

3)

1933/34 gab es gemeinsame Meisterschaft Oberösterreich/Salzburg mit SAK 1914 und

Austria Salzburg (entstanden aus Fusion zwischen Hertha und Rapid Salzburg im

September 1933) als salzburger Teilnehmer, der Salzburger SK 1919 und der Meister

der 2. Klasse, Altstadt Salzburg, blieben auf der Strecke.

 

Cup Salzburg 1933

 

Sieger: Salzburger AK 1914
Alle Spiele

 

Meisterschaft Steiermark 1932/33

1. Klasse

 

Endstand (09.07.1933):


1.
Grazer AK
16
12
1
3
56
:
28
2,00
25
1) Meister
2.
Grazer SC
16
9
2
5
47
:
36
1,31
20
3.
Kastner&Öhler Graz
16
8
3
5
40
:
30
1,33
19
4.
Sturm Graz
16
6
5
5
45
:
30
1,50
17
5.
SV Donawitz
16
5
5
6
40
:
46
0,87
15
6.
SV Südbahn Graz
16
3
7
6
24
:
36
0,67
13
7.
Wacker Graz
16
4
4
8
35
:
49
0,71
12
8.
Hakoah Graz
16
6
0
10
30
:
53
0,57
12
9.
Kapfenberger SC
16
3
5
8
33
:
42
0,79
11
Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

SC Greinitz Mannesmann (Meister 2. Klasse)

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1933.

 

Cup Steiermark 1933

 

Zweiter Pokalbewerb der Steiermark (nur mit grazer Teams) - ausgeschrieben als Wintercup um den Pokal der 'Kleinen Zeitung'.

 

Sieger: Sturm Graz
Alle Spiele

 

Meisterschaft Tirol 1932/33

A-Liga

 

Endstand (30.07.1933):

 

1.
Innsbrucker AC
12
7
5
0
33
:
15
2,20
19
1) Meister
2.
SV Hötting
12
7
3
2
45
:
19
2,37
17
3.
FC Hall
12
5
2
5
29
:
34
0,85
12
4.
Veldidena Innsbruck
12
4
3
5
21
:
19
1,11
11
5.
Wacker Innsbruck
12
4
2
6
12
:
24
0,50
10
6.
SV Innsbruck
12
3
3
6
12
:
21
0,57
9
2) Absteiger
7.
Pfadfinder Innsbruck
12
2
2
8
16
:
36
0,44
6
Absteiger

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

Aufsteiger:

SC Tirol (aus der B-Liga)

Heeres SV Innsbruck (nach Verbandsentscheid)

 


 

1)

Qualifiziert für die Endrunde der Amateurstaatsmeisterschaft 1933.

 

2)

Der SV Innsbruck fusionierte unter Beibehaltung seines Namens im März 1933 mit

Viktoria Innsbruck (früher Lichtwerke Innsbruck).

 

Meisterschaft Vorarlberg 1932/33

(Liga)

 

Wie schon im Vorjahr nahmen die erstklassigen vorarlberger Vereine an der Kreismeisterschaft (Kreis 6) des süddeutschen Verbandes teil. Der Meister Vorarlbergs wurde aber diese Saison nicht wie 1931/32 durch eine interne Tabelle der Spiele vorarlberger Teams untereinander bestimmt, sondern der FC Lustenau erreichte den Titel als bester vorarlberger Verein der Kreisligatabelle.

Die zweite vorarlberger Klasse (bisher B-Klasse) wurde als Gau Vorarlberg A-Klasse ebenfalls in den süddeutschen Verband integriert, die bisherige A-Klasse in 'Liga' umgetauft.

 

Im Mai 1933 kamen die ersten Probleme auf, da ob der politischen Spannungen zwischen Österreich und Deutschland Reisebeschränkungen zwischen den beiden Ländern angeordnet wurden, was zunächst nur zum Ausfall einiger Play-Off Spiele führte.

Im Sommer 1933 jedoch beschloß der Deutsche Verband eine völlige Neustrukturierung und damit eine Auflassung der Kreisligen.

Daher wurde ab 1933/34 wieder eine vorarlberger Meisterschaft mit ausschließlich heimischen Teams durchgeführt.

 

Endstand Kreis 6 des süddeutschen Verbandes (02.04.1933):


1.
FC Lustenau 07
AUT
22
19
2
1
101
:
25
4,04
40

1) 3) Meister Vorarlberg und Kreismeister

2.
VfB Friedrichshafen
GER
22
16
3
3
80
:
35
2,29
35
3.
FA Turnerbund Lustenau
AUR
22
12
7
3
63
:
29
2,17
31
3)
4.
FC Memmingen
GER
22
13
3
6
55
:
38
1,45
29
5.
FC Bregenz
AUT
22
9
4
9
30
:
41
0,73
22
3)
6.
FC Wangen 05
GER
22
7
5
10
38
:
47
0,81
19
7.
SV Weingarten 1907
GER
22
7
5
10
39
:
55
0,71
19
8.
FC Dornbirn
AUT
22
6
5
11
48
:
68
0,71
17
3)
9.
FV 1893 Ravensburg
GER
22
5
7
10
30
:
43
0,70
17
10.
Lindenberger FC
GER
22
6
3
13
38
:
65
0,58
15
11.
VfL Kempten
GER
22
2
6
14
37
:
73
0,51
10
2)
12.
VfL Lindau
GER
22
3
4
15
36
:
76
0,47
10
2)

 

Tabellenmodus (bei Punktegleichheit): 1. Kriterium Torquotient

 

Alle Spiele

 


 

1)

Als Kreismeister waren die Lustenauer auch für die Teilnahme am Aufstiegs-Play Off für die Bezirksliga 1933/34 qualifiziert.

Der beste vorarlberger Verein in der Abschlußtabelle war gleichzitig Meister Vorarlbergs und für die Endrunde der

(österreichischen) Amateurstaatsmeisterschaft 1933 qualifiziert.

Die inoffizielle Tabelle der vorarlberger Mannschaften (Vorarlberger 'Liga') untereinander hatte folgendes Aussehen

1.
FC Lustenau 07
6
6
0
0
34
:
5
12
2.
FA Turnerbund Lustenau
6
2
2
2
10
:
9
6
3.
FC Dornbirn
6
1
1
4
11
:
24
3
4.
FC Bregenz
6
1
1
4
7
:
24
3

 

2)

2 vorgesehene Absteiger - durch die Auflassung der Kreisliga und Neustrukturierung im süddeutschen Verband im

Sommer 1933 bedeutungslos.

 

3)

Die vorarlberger Vereine schieden durch die Neuordnung aus dem deutschen Verband aus und trugen 1933/34 wieder eine

eigene Meisterschaft aus:

Qualifiziert waren die 4 Teams der Kreisliga 1932/33, sowie der Zweit- und Drittplatzierte der Vorarlberger A-Klasse =

Vorarlberg II (FC Hag Lustenau und SV Feldkirch - der Meister der A-Klasse, FC Lustenau 07 II durfte nicht aufsteigen, da

auch FC Lustenau I in der obersten Spielklasse tätig war)

 

Aufstiegs Play Off für Bezirksliga

Die 6 Kreismeister Südbayerns trugen ein Aufstiegs-Play Off für die Bezirksliga aus, die ersten beiden Mannschaften

wären qualifiziert gewesen. Durch die Neuordnung im deutschen Verband war dieser Bewerb (nachträglich) aber

bedeutungslos. Die Reisebschränkungen zwischen Österreich und Deutschland verhinderten 2 Spiele von FC Lustenau 07, die

auch nicht mehr nachgetragen wurden.

Endtabelle

1.
BC Augsburg
10
5
2
3
27
:
18
1,50
12
Kein Aufstieg durch Neustrukturierung
2.
VfB Ingolstadt-Ringsee
10
5
2
3
21
:
16
1,31
12
Kein Aufstieg durch Neustrukturierung
3.
FC Straubing
10
4
3
3
26
:
21
1,24
11
4.
SSV Rosenheim
9
3
2
4
24
:
23
1,04
8
5.
FC Lustenau 07
8
2
3
3
14
:
18
0,78
7
6.
VfR Heidenheim
9
2
2
5
15
:
31
0,48
6

 

Aufstiegs Play Off für Kreisliga 6

Im Sommer 1933 wurde noch ein Aufstiegs-Play Off für die Kreisliga 6 1933/34 durchgeführt, dessen Ergebnisse durch die

Neustrukturierungen obsolet waren - das fehlende Spiel Hag Lustenau - Friedrichshafen (terminsiert für 11.6.1933) wurde

wegen der Reisebeschränkungen nicht mehr durchgeführt.

Spiele

(Gaumeister Vorarlberg A-Klasse, Gaumeister Oberschwaben und Gaumeister Allgäu)

23.04.1933
FC Hag Lustenau - SV 08 Friedrichshafen
4:0
07.05.1933
SV 08 Friedrichshafen - Reichsbahn Kempten
2:3
14.05.1933
FC Hag Lustenau - Reichsbahn Kempten
7:8
21.05.1933
Reichsbahn Kempten - FC Hag Lustenau
3:2
28.05.1933
Reichsbahn Kempten - SV 08 Friedrichshafen
8:1

 

Endtabelle

1.
Reichsbahn Kempten
4
4
0
0
22
:
12
8
Kein Aufstieg durch Neustrukturierung
2.
FC Hag Lustenau
3
1
0
2
13
:
11
2
3.
SV 08 Friedrichshafen
3
0
0
3
3
:
15
0

Cup Vorarlberg 1933

 

Sieger: FC Dornbirn
Alle Spiele

 

Amateurstaatsmeisterschaft 1932

 

Österreichischer Amateurstaatsmeister: Grazer AK
Alle Spiele

 

Auswahlspiele

 

Länderspiele

 

Die Siegesserie des 'Wunderteams' ging, nur unterbrochen von der etwas überbewerteten 3:4 Niederlage in Londen (die wie ein Sieg gefeiert wurde) weiter, bis sie am 9.4.1933 durch 1:2 Niederlage gegen die Tschechoslowakei beendet wurde.

 

100000 Fans empfingen die Nationalmannschaft nach der 3:4 Niederlage (und dem darauf folgenden 6:1 Sieg in Brüssel) bei ihrer Ankunft in Wien

 

A-Länderspiele

17.07.1932
Schweden - Österreich 3:4 Stockholm   
02.10.1932
Ungarn - Österreich 2:3 Budapest  
23.10.1932
Österreich - Schweiz 3:1 Wien SC *)
07.12.1932
England - Österreich 4:3 London  
11.12.1932
Belgien - Österreich 1:6 Brüssel  
12.02.1933
Frankreich - Österreich 0:4 Paris  
09.04.1933
Österreich - Tschechoslowakei 1:2 Wien  
30.04.1933
Ungarn - Österreich 1:1 Budapest  
11.06.1933
Österreich - Belgien 4:1 Wien  

 

*) Svehlacup 1931-1932

Österreich gewann erstmalig den Svehlacup, den mitteleuropäischen Bewerb für Nationalmannschaften

 

Amateurländerspiele

18.09.1932
Ungarn (Amateure)
-
Österreich (Amateure)
8:1 Budapest IC *)
16.10.1932
Österreich (Amateure)
-
Rumänien
0:1 Linz IC *)

 

*) Internationaler Cup (Mitropacup) für Amateure 1931/34

Rumänien nahm mit dem A-Team am Bewerb teil, da es in Rumänien offiziell nur Amateurfußball gab.

Sieger: Rumänien

 

Städtespiele

 

international
28.09.1932 Graz - Marburg (YUG) 5:1 Graz
02.10.1932 Wien - Budapest (HUN) 6:0 Wien
09.04.1933 Prag (CSL) - Wien 2:0 Prag
09.04.1933 Brünn (CSL) - Wien 4:1 Brünn
national
28.06.1933 Graz - Wien 0:5 Graz

 

Auswahlspiele

 

international
17.08.1932 Graz - Young Fellows Zürich (SUI) 4:2 Graz
25.09.1932 Auswahl Westungarn (HUN) - Steiermark 5:0 Györ
18.12.1932 Steiermark - Auswahl Rumänien (ROU) 2:3 Graz
25.12.1932 Kreisauswahl München (GER) - Salzburg 4:1 München
26.12.1932 Stadtauswahl Ingolstadt (GER) - Salzburg 2:2 Ingolstadt
07.05.1933 Steiermark - Auswahl Westungarn (HUN) 6:3 Graz
25.05.1933 Brühl St. Gallen (SUI) - Salzburg 0:1 St. Gallen
27.05.1933 VfL Lindau (GER) - Salzburg 1:6 Lindau
05.06.1933 Siemens/Rapid Oberlaa komb. - SK Brünn 2:4 Wien
national
28.09.1932 Auswahl Österreich - Auswahl Wien 0:2 Wien
09.10.1932 Salzburg - Steiermark 5:2 Salzburg
20.11.1932 Salzburg - Tirol 2:3 Salzburg
02.04.1933 Steiermark - Wien (Amateurauswahl) 2:2 Graz
30.04.1933 Oberösterreich - Wien (Amateurauswahl) 4:2 Linz
01.05.1933 Niederösterreich - Oberösterreich 3:1 Krems
01.05,1933 Oberösterreich - Wien (Amateurauswahl) 1:3 Steyr
07.05.1933 Steiermark - Burgenland 1:1 Graz
21.05.1933 Tirol - Salzburg 1:3 Innsbruck
18.06.1933 Niederösterreich - Kärnten 3:3 Baden

 

Vereinsspiele international 

 

Mitropacup 1932

 

Wieder nahmen je 2 Mannschaften aus Österreich, Tschechoslowakei, Ungarn und Italien an Bewerb teil.

Admira schied in der 1. Runde (gegen Slavia Prag) und die Vienna im Halbfinale (gegen Bologna) aus

 

Teilnehmer:

Admira Wien (Meister)

Vienna (2. der Meisterschaft, da Meister Admira auch Cupsieger wurde)
Alle Spiele

 

Gesamtübersicht 1932/33

15.06.1932 - 11.06.1933)

 

Beteiligte Vereine

1. Salzburger SK 1919
1. Simmeringer SC
Admira Wien
Amateure Steyr
Austria Klagenfurt
Austria Wien
Brigittenauer AC
FA Turnerbund Lustenau
Favoritner FC Vorwärts 06
Favoritner SC
FC Bregenz
FC Dornbirn
FC Hag Lustenau
FC Hall
FC Lustenau 07
FC Wien
Floridsdorfer AC
Frem-Cricket Wien
Germania Linz
Grazer AK
Grazer SC
Hakoah Wien
Hertha Salzburg
Innsbrucker AC
Kastner&Öhler Graz
Klagenfurter AC
Kremser SC
Libertas Wien
Linzer ASK
Oberwarter AC
Polizei Graz
Polizei SV Wien
Rapid Oberlaa
Rapid Salzburg
Rapid Wien
Salzburger AK 1914
SC Hutter&Schrantz Pinkafeld
SC Metallum Wien
SK Slovan Wien
Sturm Graz
SV Donau Wien
SV Großpetersdorf
SV Hötting
SV Langenzersdorf
SV Südbahn Graz
SV Urfahr 1912
Veldidena Innsbruck
Vienna
Wacker Wien
Weisse Elf
Welser SC
Wiener AC
Wr. Sportclub

Alle Spiele

 

Turniere 

 

Gesamtübersicht 1932/33

 

Stefanipokal Bratislava 1932 (Tschechoslowakei - international)

Bratislava, 26.06.1932-30.06.1932

Sieger: Wiener AC

Teilnehmer aus Österreich: Wiener AC

Spiele

 

Alpenexpresspokal Innsbruck 1932 (national)

Innsbruck, 29.06.1932-10.07.1932

Sieger: Innsbrucker AC

Spiele

 

Turnier Göteborg 1932 (Schweden - international)

Göteborg, 15.07.1932-20.07.1932

Sieger: GAIS Göteborg

Teilnehmer aus Österreich: Admira Wien

Spiele

 

Sommerrundspiel Sturm Graz 1932 (international)

Graz, 23.07.1932-24.07.1932

Sieger: Sturm Graz

Spiele

 

Dreiländerturnier Kreuzlingen 1932 (Schweiz - Blitzturnier international)

Kreuzlingen, 07.08.1932

Sieger: FC Lustenau 07

Teilnehmer aus Österreich: FC Lustenau 07

Spiele

 

Rundspiel Ottakring 1932 (international)

Wien, 13.08.1932-14.08.1932

Sieger: Libertas Wien

Spiele

 

Sommerrundspiel Hütteldorf 1932 (international)

Wien, 14.08.1932-15.08.1932

Sieger: Wr. Sportclub

Spiele

 

Sommerturnier Hall 1932 (national)

Innsbruck, 14.08.1932-15.08.1932

Sieger: Veldidena Innsbruck

Spiele

 

Sommerturnier Hütteldorf 1932 (international)

Wien, 20.08.1932-21.08.1932

Sieger: Austria Wien

Spiele

 

Sommerrundspiel Dornbach 1932 (national)

Wien, 20.08.1932-21.08.1932

Sieger: Libertas Wien

Spiele

 

Blitztunier SC Tirol 1932 (national)

Innsbruck, 28.08.1932

Sieger: Veldidena Innsbruck

Spiele

 

Silberball Graz 1932 (national)

Graz, 02.10.1932-09.10.1932

Sieger: Sturm Graz

Spiele

 

Weihnachtsturnier Wien 1932 (national)

Wien, 25.12.1932-26.12.1932

Sieger: Libertas Wien

Spiele

 

Pokalturnier Tirol 1933 (national)

Hall und Innsbruck, 26.03.1933-09.04.1933

Sieger: SV Hötting

Spiele

 

Blitztunier Innsbruck 1933 (national)

Innsbruck, 02.04.1933

Sieger: Innsbrucker AC

Spiele

 

Turnier Marseille 1933 (Frankreich - international)

Marseille, 08.04.1933-09.04.1933

Sieger: Hakoah Wien

Teilnehmer aus Österreich: Hakoah Wien

Spiele

 

Blitztunier Klagenfurt 1933 (national)

Innsbruck, 09.04.1933

Sieger: Austria Klagenfurt

Spiele

 

Osterturnier Antwerpen 1933 (Belgien - international)

Antwerpen, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: Rapid Wien und Vienna

Teilnehmer aus Österreich: Rapid Wien und Vienna

Spiele

 

Osterturnier Amsterdam 1933 (Holland - international)

Amsterdam, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: Admira Wien

Teilnehmer aus Österreich: Admira Wien

Spiele

 

Osterturnier Lüttich 1933 (Belgien - international)

Lüttich, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: FC Wien

Teilnehmer aus Österreich: FC Wien

Spiele

 

Osterturnier Brüssel 1933 (Belgien - international)

Brüssel, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: Wr. Sportclub

Teilnehmer aus Österreich: Wr. Sportclub

Spiele

 

Turnier der 3 Nationen 1933 (Luxemburg - international)

Luxemburg, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: Libertas Wien

Teilnehmer aus Österreich: Libertas Wien

Spiele

 

Osterturnier Algier 1933 (Algerien - international)

Algier, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: Hakoah Wien

Teilnehmer aus Österreich: Hakoah Wien

Spiele

 

Osterturnier Graz 1933 (national)

Graz, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: Sturm Graz

Spiele

 

Osterturnier Berlin 1933 (Deutschland - international)

Berlin, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: Wiener AC

Teilnehmer aus Österreich: Wiener AC

Spiele

 

Osterturnier Innsbruck 1933 (national)

Innsbruck, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: SV Innsbruck

Spiele

 

Osterturnier Salzburg 1933 (international)

Salzburg, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: FC Deggendorf

Spiele

 

Osterturnier Passau 1933 (Deutschland - international)

Passau, 16.04.1933-17.04.1933

Sieger: FC Passau

Teilnehmer aus Österreich: Germania Linz

Spiele

 

Städteturnier Feldkirch 1933 (Blitzturnier - national)

Feldkirch, 23.04.1933

Sieger: FC Bregenz

Spiele

 

Turnier Romanshorn 1933 (Schweiz - Blitzturnier international)

Romanshorn, 07.05.1933

Sieger: FC Konstanz 1900

Teilnehmer aus Österreich: FC Bregenz, FC Hag Lustenau

Spiele

 

Blitzturnier Linz 1933 (national)

Linz, 14.05.1933

Sieger: SV Urfahr 1912

Spiele

 

Pokalturnier Bregenz 1933 (Blitzturnier - international)

Bregenz, 21.05.1933

Sieger: FA Turnerbund Lustenau

Spiele

 

Goldpokalturnier Graz 1933 (national)

Graz, 27.05.1933-28.05.1933

Sieger: Sturm Graz

Spiele

 

Jubiläumspokalturnier Innsbruck 1933 (national)

Innsbruck, 28.05.1933

Sieger: Wacker Innsbruck

Spiele

 

Pfingstturnier Algier 1933 (Algerien - international)

Algier, 04.06.1933-05.06.1933

Sieger: Admira Wien

Teilnehmer aus Österreich: Admira Wien

Spiele

 


Datenquellen: WST, GTB, KTB, VLZ, IBK, LTP, SBV


 

Geändert am 08.02.2017